Neubau von drei Reihenhäusern in der Hagenauer Straße 52, 54, 54 a durch die WGP

Schlüsselübergabe

22.11.2023

In der Hagenauer Straße 52, 54, 54 a wurden drei Reihenhäuser durch die Wohnungs- und Grundstücksgesellschaft Passau mbH (WGP) errichtet. Diese wurden nun im Beisein von Vertretern des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung der WGP mbH sowie der beteiligten Planungs- und Baufirmen bei der offiziellen Schlüsselübergabe ihrer Bestimmung übergeben.

Durch den Neubau entstanden drei Wohneinheiten mit jeweils ca. 120 Quadratmeter. Jedes Reihenhaus verfügt über drei Ebenen, wobei sich auf der Eingangsebene die Garderobe, Küche, HWR, WC und Keller mit Abstellraum befinden. Das Elternschlafzimmer und Hauptbad sind auf der ersten Ebene. Auf der zweiten Ebene sind zwei Kinderzimmer und ein WC zu finden. Hinzu kommen eine Terrasse sowie ein Garten für jedes Reihenhaus. Außerdem sind insgesamt vier Stellplätze, drei davon in Carports, vorhanden.

Bei dem Neubauprojekt handelt es sich um ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus-Niveau, was bedeutet, dass sie einen äußerst geringen Energiebedarf haben. Mit einer modernen Luft-Wasser-Wärmepumpe, elektrischen Heizstab und einer PV-Anlage mit Stromspeicher tragen sie aktiv zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei, was sich auch positiv auf die Betriebskosten auswirkt.  

Auch bei der Materialwahl wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. So wurden Holzfenster, Holzfensterbänke, Holztreppe, Linoleum-Boden und eine entsprechende Dämmung verbaut.

Diese Materialien tragen zur bewilligten Förderung nach dem Bayerischen Holzbauförderprogramm bei. Diese Förderung erfolgt nach Tonnen gebundenem CO2. Die Zuwendungshöhe beträgt 500 Euro je Tonne der in den Holzbauelementen und Dämmstoffen gebundenen Kohlenstoffmenge. Die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt außerdem für ein gesundes Raumklima. Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 1,8 Mio. Euro.

Die WGP widmet sich seit über zehn Jahren wieder verstärkt der Schaffung von Wohnraum. So entstanden beispielsweise insgesamt 43 Wohneinheiten in den heuer fertiggestellten Wohnanlagen in der Vornholzstraße.

Auch die Stadt Passau setzt sich für kostengünstiges Bauland für junge Familien ein. Beispiele dafür sind die Baugebiete Laimgrub II und Gütlbauerweg, bei welchen großteils die Vergabe nach dem „Einheimischenmodell“ erfolgte. Hierbei wurden die örtlichen und sozialen Voraussetzungen der Bewerber für die zur Verfügung stehenden Baugrundstücke berücksichtigt. Einkommensschwächeren und weniger begüterten Personen soll dadurch der Erwerb angemessenen Wohnraums ermöglicht werden.

Darüber hinaus schreibt die Stadt Passau beispielsweise in neu entstehenden Baugebieten einen Anteil an sozialem oder preisgünstigem Wohnungsbau vor. Dieses Instrument der Einflussnahme wurde so verfeinert, dass inzwischen eine Quote von 15 bis 20 Prozent sozialer Wohnungsbau oder bezahlbarer Wohnraum festgesetzt wird.