Universität und Stadt vertiefen den Austausch

Startgespräch zum Projekt „TraUBe“

17.08.2026

Mit der Frage wie Universität, Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürger künftig noch enger zusammenarbeiten können, beschäftigten sich vor Kurzem Oberbürgermeister Andreas Rother sowie Vertreterinnen und Vertreter des Forschungsprojekts „TraUBe – Transformation universitärer Bildungsräume“ bei einem gemeinsamen Austauschgespräch im Rathaus. Ziel des Treffens war es, bestehende Kontakte zu intensivieren und mögliche Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit auszuloten.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadt bietet viele Chancen. Vor allem, wenn sie sich an konkreten Themen orientiert, bringt sie einen erkennbaren Mehrwert für unsere Stadt. Mir ist wichtig, dass aus Ideen auch praktische Lösungen entstehen, von denen die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Ich freue mich darauf, gemeinsam konkrete Ansätze weiterzuentwickeln

Andreas Rother - Oberbürgermeister

Im Rahmen des Treffens stellte das Projektteam zunächst das Forschungsprojekt „Traube“ vor. Das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre geförderte Projekt läuft von 2025 bis 2031 und verfolgt das Ziel, Universität, Stadt und Region noch stärker miteinander zu vernetzen. Studierende, Wissenschaft, Stadtverwaltung sowie weitere regionale Akteure sollen gemeinsam an gesellschaftlichen Fragestellungen arbeiten und Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln.

Bereits heute engagiert sich das Projektteam in unterschiedlichen Bereichen der Stadtentwicklung. So unterstützen Studierende im Rahmen von Lehrveranstaltungen lokale Initiativen und bringen wissenschaftliche Perspektiven in konkrete Fragestellungen vor Ort ein. Gleichzeitig sammeln sie praktische Erfahrungen im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Akteuren.

Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf Veranstaltungsformaten, die den Dialog zwischen Universität, Stadt und Bevölkerung fördern sollen. Dazu zählen unter anderem Informationsveranstaltungen, Beteiligungsformate sowie gemeinsame Aktionen mit regionalen Partnern. Auch Möglichkeiten einer Mitwirkung bei bestehenden Veranstaltungen in der Stadt wurden angesprochen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs tauschten sich die Beteiligten über Themen aus, bei denen eine Zusammenarbeit künftig sinnvoll sein könnte. Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten, wissenschaftliche Expertise frühzeitig in kommunale Projekte einzubinden. Ebenso wurden Ideen für niedrigschwellige Begegnungs- und Austauschformate erörtert, die den Dialog zwischen Universität, Stadtverwaltung und Bürgerschaft fördern könnten.

Einigkeit bestand darin, den begonnenen Austausch fortzuführen und konkrete Kooperationsmöglichkeiten weiter zu prüfen. In einigen Wochen soll ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem mögliche gemeinsame Projekte und nächste Schritte näher besprochen werden.