Stadt Passau modernisiert die Steuerung ihrer 19 Sirenen
Investition von rund 67.000 Euro – künftig auch Entwarnung über die Sirenen möglich
28.10.2026
Die Stadt Passau modernisiert derzeit die Steuerung der insgesamt 19 Sirenen im Stadtgebiet. Dabei werden die bisherigen analogen Empfänger durch digitale Technik ersetzt. Die Umrüstung verbessert die Alarmierungsabläufe und schafft zugleich die Voraussetzungen, die Bevölkerung künftig auch über die Sirenen zu entwarnen. Der Abschluss der Arbeiten ist für Dezember 2026 vorgesehen.
Im Zuge der Modernisierung werden die bisherigen analogen 5-Ton-Sirenensteuerempfänger durch sogenannte TETRA-Sirenensteuereinheiten ersetzt. Die Arbeiten werden federführend durch das Personal der hauptamtlichen Tagwache durchgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 67.000 Euro. Dafür werden Fördermittel vom Freistaat Bayern in Höhe von insgesamt rund 31.000 Euro erwartet.
Die neue Technik bietet unter anderem den Vorteil, dass die Sirenensteuereinheit den Empfang eines Alarmierungsauftrags automatisch an die Integrierte Leitstelle (ILS) zurückmelden. Dadurch kann die Leitstelle unmittelbar nachvollziehen, ob der Auftrag von der jeweiligen Steuereinheit empfangen wurde.
Für die Bevölkerung kommt eine weitere Funktion hinzu: Nach Abschluss der Umrüstung kann über die Sirenen auch das Entwarnungssignal ausgelöst werden. Während die Warnung vor Gefahren durch einen einminütigen auf- und abschwellenden Heulton erfolgt, besteht die Entwarnung aus einem einminütigen gleichbleibenden Dauerton.
Weitere Informationen zur Bedeutung der Sirenensignale und zum richtigen Verhalten bei einer Alarmierung stehen auf www.passau.de im Bereich „Zivil- und Katastrophenschutz“ unter „Sirenenalarm im Stadtgebiet“ zur Verfügung.
