Kulturmodell erstmals Teil des oberösterreichischen Artist-in-Residence-Programms

Gastatelier-Programm bringt Künstlerinnen für mehrere Wochen nach Passau

14.09.2026

Das Kulturmodell ist 2026 erstmals Teil des Artist-in-Residence-Förderprogramms des Landes Oberösterreich. Im September sind die beiden Künstlerinnen Maria Klackl und Sandra Lafenthaler für einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt zu Gast im Kulturmodell. Oberbürgermeister Andreas Rother begrüßte die beiden Künstlerinnen vor Ort und informierte sich über das neue grenzüberschreitende Projekt.

Der kulturelle Austausch über Grenzen hinweg bereichert beide Seiten und schafft Raum für neue Ideen, Begegnungen und kreative Impulse. Ich freue mich sehr, dass das Kulturmodell erstmals Teil dieses Förderprogramms ist und Künstlerinnen und Künstler hier in Passau einen Ort für ihre Arbeit finden

Andreas Rother - Oberbürgermeister

Das Land Oberösterreich ermöglicht im Rahmen seines Artist-in-Residence-Programms „OÖ Gastateliers“ Künstlerinnen und Künstlern Arbeitsaufenthalte in Ateliers und Künstlerhäusern außerhalb Österreichs. Ziel ist es, den Kunstschaffenden neue Arbeitsumgebungen, Inspiration und Möglichkeiten zur Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus zu eröffnen.
Mit dem Kulturmodell ist 2026 auch Passau als Aufenthaltsort vertreten. Maria Klackl und Sandra Lafenthaler verbringen den September in den Räumlichkeiten des Kulturmodells und können die Zeit vor Ort für ihre künstlerische Arbeit nutzen. Im November werden zwei weitere Künstlerinnen für jeweils einen Monat nach Passau kommen.

Vertragspartner des Kulturmodells für das Förderprogramm ist das Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion Kultur und Gesellschaft. Der Passauer Künstler Hubert Huber hatte die OÖ-Landesregierung auf das Kulturmodell als möglichen Standort für das Artist-in-Residence-Programm aufmerksam gemacht und damit den Anstoß für die Zusammenarbeit gegeben.

Der diesjährige Austausch kann zugleich den Auftakt für eine längerfristige Zusammenarbeit bilden. Eine Fortführung des Programms und damit weitere Aufenthalte österreichischer Künstlerinnen und Künstler im Kulturmodell sind auch in den kommenden Jahren möglich.