Grünanlage in der Bahnhofstraße aufgewertet

Mehr Aufenthaltsqualität, Hitzeschutz und Lademöglichkeiten für E-Bikes

28.05.2026

Die Stadt Passau hat eine Grünanlage in der Bahnhofstraße neu gestaltet und damit die Aufenthaltsqualität im erweiterten Bahnhofsumfeld verbessert. Oberbürgermeister Andreas Rother informierte sich gemeinsam mit dem zuständigen Bau- und Umweltreferenten Wolfgang Seiderer sowie Carmen Nagel von der Dienststelle Stadtplanung vor Ort über die abgeschlossene Maßnahme.

Nachdem die Fläche der Stadt Passau zur Verfügung stand und nicht mehr genutzt wurde, entstand die Idee, dort eine Maßnahme für den innerstädtischen Hitzeschutz umzusetzen. Ziel war es, die Grünanlage offen, gut zugänglich und mit zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten neu zu gestalten.
 

Gerade in dicht bebauten Bereichen sind kleine Grünflächen von großer Bedeutung. Sie spenden Schatten, verbessern das Stadtklima und schaffen Orte, an denen man sich ohne Konsumzwang aufhalten kann. Mit der Aufwertung der Grünanlage in der Bahnhofstraße ist ein Bereich entstanden, der Hitzeschutz, Aufenthaltsqualität und praktische Angebote wie E-Bike-Lademöglichkeiten miteinander verbindet.

Andreas Rother - Oberbürgermeister

 

Im Zuge der Maßnahme wurden neue Sitzgelegenheiten geschaffen, darunter eine geschwungene Bank sowie eine Sitzplattform im Bereich der bestehenden Kastanie. Ergänzt wurde die Anlage durch einen Trinkbrunnen, neue Beleuchtung, Blumenbeete, Radbügel und ein Schließfachschrank mit Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus. Die Beleuchtung wurde so gestaltet, dass auch die angrenzende Kollerwirtsgasse besser eingebunden wird.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einer möglichst barrierearmen Erschließung. Hierfür wurde eine großzügige Treppen- und Rampenanlage aus Granit errichtet. Ein weiterer Zugang auf der rückwärtigen Seite öffnet die Grünanlage zusätzlich und verbessert die Erreichbarkeit.

Die Fläche bleibt weitgehend unversiegelt. Der Boden unter den Bäumen heizt sich weniger stark auf, die bestehenden Baumkronen spenden Schatten und tragen zur Staub- und Geräuschminderung bei. Gleichzeitig kann die Grünfläche bei Starkregen Wasser aufnehmen und zur Entlastung beitragen.

Die Bauarbeiten wurden weitgehend in Eigenregie durch den städtischen Bauhof und die Stadtgärtnerei umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die Treppen- und Rampenanlage, die Herstellung der Sitzmöglichkeiten, die Beleuchtungsmasten sowie die Anschlüsse für den Trinkbrunnen. Auch die Planungsleistungen erfolgten verwaltungsintern durch die beteiligten Dienststellen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 70.000 Euro einschließlich Personalkosten.