Sicherheitsgespräch zwischen Polizei und Stadt Passau
Sicherheitsbericht 2024 bescheinigt weiterhin gute Sicherheitslage
05.05.2025
Polizeivizepräsident Werner Sika hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper die Kriminalstatistik für das Jahr 2024 vorgestellt und einen umfassenden Überblick über die Sicherheitslage der Stadt gegeben. Zugleich erörterte er die Entwicklungen und Erfolge. Gemeinsam wurden mögliche Handlungsfelder im Bereich der Kriminalität besprochen und eine weiterhin enge Zusammenarbeit zugesichert.
Die Kriminalstatistik 2024 zeigt, dass Niederbayern weiterhin eine der sichersten Regionen in Bayern bleibt. Dennoch gibt es Herausforderungen, die uns als niederbayerische Polizei täglich fordern. Unser Ziel ist es, transparent zu handeln und ein kompetenter Ansprechpartner für die Bevölkerung zu sein.
Dass uns der Sicherheitsbericht erneut eine gute Situation bescheinigt, ist der Verdienst der guten ineinandergreifenden Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Hierfür danke ich dem Polizeipräsidium Niederbayern und allen Passauer Polizeidienststellen namens der gesamten Bürgerschaft. Gemeinsam werden wir uns auch künftig dafür einsetzen, dass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin in einer sicheren Stadt leben können
Anlässlich des diesjährigen Sicherheitsgespräches hat Polizeivizepräsident Werner Sika mit den Leitern der örtlichen Polizeidienststellen den Sicherheitsbericht 2024 des Polizeipräsidiums Niederbayern Oberbürgermeister Jürgen Dupper vorgestellt.
Die Gesamtzahl der 2024 in der Stadt Passau registrierten Straftaten, ausgenommen der ausländerrechtlichen Verstöße, liegt demnach bei 3.980 und bewegt sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. 2023 lag die Zahl bei 3.970. Mit einer Aufklärungsquote von 71,2 % liegt der Wert deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt (67,9%). Die Häufigkeitszahl als Indikator für die Kriminalitätsbelastung ist mit 7.316 leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr (2023: 7.365).
Die sogenannte Häufigkeitszahl (HZ) ist ein wichtiger Index für die Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung. Sie errechnet sich aus den erfassten Straftaten in einem Jahr gerechnet auf 100.000 Einwohner. In Passau wurde für das Berichtsjahr eine HZ von 7.316 errechnet, auch hier ist ein Rückgang von zu verzeichnen, da die HZ 2023 bei 7.365 lag.
Gewalt-, Straßen-, Diebstahls- und Wohnungseinbruchskriminalität
Bei der Gewaltkriminalität werden unter anderem sämtliche Straftaten gegen das Leben oder die körperliche Unversehrtheit erfasst. Hier wurde für das Jahr 2024 mit 160 Fällen mehr als im Vorjahr (2023: 132) registriert.
Bei der Straßen- und Diebstahlskriminalität gingen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die Straßenkriminalität weist einen Rückgang von 7 % auf 535 Fälle auf. Darunter werden solche Delikte erfasst, die ausschließlich oder überwiegend auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden. Ebenfalls ein Rückgang konnte bei den Diebstahlsdelikten von 11,2 % auf 906 Fälle verzeichnet werden.
Die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle ist erfreulicherweise im Vergleich zum Jahr 2023 (13) erneut zurückgegangen auf 9 Fälle. Das Unfallgeschehen in der Stadt Passau hat sich ebenfalls positiv entwickelt. Insgesamt wurden 1.939 Verkehrsunfälle gezählt, was einem Rückgang im Vergleich zu 2023 um 6,1 % entspricht.
Gute Zusammenarbeit als Basis
Die Passauer Dienststellen leisten auch durch die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden und der Justiz einen großen Beitrag zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung. Deshalb sei das Ziel für das Jahr 2025 auch die Fortführung der engen Zusammenarbeit und somit der nachhaltigen Stärkung des Sicherheitsgefühls.
