Kaimauersanierung an der Donaulände

Mauerwerksausbruch wurde behoben

22.05.2025

 

Im Zuge einer routinemäßigen Inspektion der Donaukaimauer, die regelmäßig im Abstand von zwei Jahren erfolgt, wurden Schäden an der luftseitigen Mauer festgestellt. Die entsprechenden Stellen wurden umgehend dokumentiert, von einer Spezialfirma eingehend geprüft und repariert.

Das Schadensbild befand sich in der sogenannten Wasserwechselzone – einem besonders beanspruchten Bereich der Mauer, der durch Frost-Tau-Wechsel, Strömungseinwirkungen und die Seitenstrahlruder anlegender Schiffe erheblich belastet wird. In einem rund 30 Meter langen Abschnitt war es zu einem großflächigen Mauerwerksausbruch gekommen. Um die Reparaturarbeiten durchführen zu können, musste die betroffene Schiffsanlegestelle gesperrt werden.

Zur Stabilisierung der Mauer wurden zunächst mehrere Kernbohrungen durchgeführt, um insgesamt zwölf Edelstahlanker mit einer Länge von jeweils 50 cm einzusetzen. Diese sorgen für eine dauerhafte Verankerung der beschädigten Mauerbereiche im tragfähigen Untergrund und sichern die strukturelle Integrität der Kaimauer.

Zur Absicherung des Verbunds zwischen dem Betonbauwerk und der Natursteinverkleidung wurden darüber hinaus rund acht Edelstahlanker pro Quadratmeter mit einer Länge von jeweils 50 cm eingebracht. Abschließend erfolgte eine Neuverfugung des etwa 60 m² großen Abschnitts, um zukünftige Ausbrüche zu verhindern

Die Kosten für die Kaimauersanierung belaufen sich auf ca. 116.000 Euro, die von der Stadt Passau und von der Stadtwerke Passau GmbH als Betreiber der Schifffahrtslände gemeinsam getragen werden.

Sanierte Donaukaimauer