1,3 Millionen Euro für Straßeninstandsetzung vorgesehen

Stadtratsausschuss befindet über Programm 2024

20.02.2024

In seiner Sitzung am 19. Februar befasst sich der Ausschuss für Bauen und Liegenschaften mit dem Straßeninstandsetzungsprogramm 2024. Insgesamt sollen rund 1,3 Millionen Euro für zehn Maßnahmen bereitgestellt werden, das wären 500.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Seitens der Verwaltung werden gemäß der 1. Dringlichkeitsstufe zur Sanierung vorgeschlagen: Carossastraße/Hunostraße, Stromlänge, Achatiusstraße, Breslauer Straße, Kreisstraße PAs 1 zwischen Stephanstraße und Pramöd, Josef-Pöltl-Weg, Am Wimhof Bauabschnitt II, Innstraße zwischen Nikolastraße und Augustinergasse, Halser Straße und Sechzehnerstraße zwischen Bischof-Altmann-Straße und Maierhofstraße.

Sollten der Ausführung einzelner Vorhaben Schwierigkeiten infolge von Planungen der Versorgungsträger (Stadtwerke Passau GmbH, Telekommunikationsdienstleister) entgegenstehen, kommt die 2. Dringlichkeitsstufe zum Tragen, die insgesamt sieben Maßnahmen umfasst.

Die regulär zur Verfügung stehenden Mittel für das jährliche Straßeninstandsetzungsprogramm wurden auf Initiative von Oberbürgermeister Jürgen Dupper 2015 dauerhaft um 50 Prozent auf 600.000 Euro erhöht. 2019 folgte eine weitere Steigerung um mehr als 30 Prozent auf 800.000 Euro. Die aktuelle Erhöhung auf 1,3 Millionen Euro entspräche einem Plus von über 60 Prozent. Dafür ursächlich sind gestiegene Bedarfe und Kosten. Das gilt auch für die „Flickasphaltierungen“ des städtischen Bauhofs, für die die Mittel ebenfalls erhöht wurden.

Insgesamt ist die Stadt Passau für Straßen und Wege mit einer Gesamtlänge von über 400 Kilometern zuständig, die einen wichtigen Bestandteil der städtischen Infrastruktur darstellen.