Kunstrasenplatz Bayerisch Haibach
OB Jürgen Dupper informiert Vereinsvertreter des SC Batavia 72 Passau über Planungen
04.02.2026
Ende 2023 hat der Ausschuss für Schulen, Sport und Freizeit beschlossen, dass der Nebenplatz der Sportanlage Haibach von einem Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden soll. Anschließend wurden die erforderlichen Planungsmittel bereitgestellt und die Umsetzung des Gesamtprojekts in die mittelfristige Finanzplanung der Stadt Passau aufgenommen. Damit die Umbaumaßnahmen beginnen können, wurde im Haushalt 2026 ein Betrag von 1,1 Mio. Euro vom Stadtrat bereitgestellt.
Mit der Umwandlung des bisherigen Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz investieren wir erneut in die Zukunft der Sportinfrastruktur in Passau. Gleichzeitig trägt ein moderner Kunstrasenplatz dazu bei, Bewegung, Teamgeist und Gemeinschaft zu fördern und macht unsere Sportanlagen für alle Generationen attraktiver. Zudem können mit dem Umbau bessere Trainings- und Spielbedingungen erreicht werden, die den Vereins- und Breitensport stärken.
Der neue Kunstrasenplatz soll auf der Fläche des bisherigen Nebenplatzes mit einer Größe von rund 90 x 51,5 Metern entstehen. Bevor jedoch mit der Verlegung des Kunstrasenflors begonnen werden kann, sind eine gefällegerechte Planie für das Spielfeld, das Erstellen einer Drainschicht mit Feinplanie sowie der Einbau einer Elastikschicht erforderlich.
Vorgesehen zur Anlage sind zwei bewegliche Großfeldtore, Ballfangzäune, zwei Spielerkabinen, eine dreistufige Zuschauertribüne sowie barrierefreie Teilbereiche. Ergänzend ist die Errichtung einer 6 x 6 Meter Doppelgarage zur Unterbringung von Maschinen, Geräten und Material geplant.
Im Umgriff des Platzes soll darüber hinaus eine neue und breitere Zuwegung sowie ein ebenerdiger Zugang zum Vereinsgebäude entstehen. Zudem soll der Bereich um das Vereinsgebäude gepflastert und eine Anpassung der Böschungen rund um den Kunstrasenplatz sowie eine Stellfläche für Grüngutcontainer realisiert werden.
Ein Abschluss der Planungen ist derzeit für Ende des ersten Quartals 2026 vorgesehen, die Ausschreibung soll anschließend erfolgen. Ein Baubeginn wird im weiteren Verlauf des Jahres angestrebt.
Die Stadt Passau geht derzeit von Gesamtkosten in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro aus. Zur Finanzierung wurde ein Zuschussantrag aus der sogenannten „Sportmilliarde“ des Bundes gestellt, mit einer möglichen Förderquote von bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten.
