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Grenzenlos lebenswert

Hochwasserschutz Hals

Hochwasserschutz rechtes Ilzufer

Seit der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013 wird untersucht, welche Bereiche in der Stadt Passau besser vor drohenden Überschwemmungen geschützt werden können. Aktuell sind insbesondere für den Stadtteil Hals die Planungen zum staatlichen Hochwasserschutz am rechten Ilzufer so weit vorangeschritten, dass die Stadt Passau das Planfeststellungsverfahrens unter anderem mit der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen startet. Vorhabensträger ist das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf. Zur näheren Veranschaulichung der Pläne hat die Stadt Passau eine Visualisierung in Auftrag gegeben.

Bis 25.07.2018 können Einwände gegen die Planunterlagen des staatlichen Wasserwirtschaftsamtes im Umweltamt der Stadt Passau zu den üblichen Dienstzeiten (Montag-Freitag 08-12 Uhr, Montag und Dienstag 13-16 Uhr und Donnerstag 13-17 Uhr) vorgebracht werden.

Der geplante Hochwasserschutz am rechten Ilzufer in Hals erstreckt sich vom Feuerwehrhaus im Perlfischerweg bis zum Spielplatz.

Er umfasst im Wesentlichen:

  • die Errichtung einer Hochwasserschutzmauer entlang der Bebauung, teils als mobiler Hochwasserschutz, teil in Verbindung mit Geländeanpassungen
  • die Sicherung des Kraftwerksauslaufs der Wasserkraftanlage Hals der Stadtwerke Passau GmbH gegen Hochwasser
  • die Errichtung eines Schöpfwerks am Perlfischerweg sowie am Kindergarten Hals zur Aufrechterhaltung der Binnenentwässerung bei Hochwasser
  • die Anpassung und Errichtung von Entwässerungsleitungen zur Ableitung des Binnenwasseranfalls
  • die Bereitstellung von Lagerflächen für die Einlagerung von mobilen Elementen, Geräten und sonstigen Ausstattungen für den Hochwasserschutz
  • die Durchführung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

Der jetzige Vorschlag zur Gestaltung der Mauern sieht dort, wo die Mauern als Stützmauern ausgebildet sind (Esplanade, Stützmauern zwischen Brücke und Kraftwerksauslauf), eine Natursteinverblendung vor. Diese Variante wurde mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Dort, wo die Mauer beidseitig in Erscheinung tritt, wurde demnach von einer Verblendung abgesehen. Die Mauer weist aus statischen Gründen eine Breite von 60 cm auf, eine Natursteinverblendung würde zu einer zusätzlichen Verdickung führen. Aus diesem Grund ist in der jetzigen Planung eine Betonmauer mit dunkelgrauen und bräunlichen Granitzuschlägen vorgesehen. Die Oberfläche ist gestockt geplant, so dass die Granitzuschläge in Erscheinung treten. 
Zum Hochwasserschutz Hals (rechtes Ilzufer) hat die Stadt Passau bisher zu drei öffentlichen Bürgerversammlungen eingeladen und über sämtliche Schritte informiert.

 

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