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Grenzenlos lebenswert

Ergänzungen der Naturdenkmal-Liste

25.11.2010 - Der Ausschuss für Umwelt hat in seiner Sitzung am 01.12.2010 über Ergänzungen der Naturdenkmalliste beschlossen. Dem Stadtratsplenum wurde empfohlen, die Verordnung der Stadt Passau über Naturdenkmäler (Einzelbäume und Baumgruppen) zu ändern und um 19 Bäume an 7 Standorten ergänzen. Die Standorte im Einzelnen: BezeichnungGemarkungOrtStammumfangEigentum SpitzahornSt. NikolaMaierhofstr.

Der Ausschuss für Umwelt hat in seiner Sitzung am 01.12.2010 über Ergänzungen der Naturdenkmalliste beschlossen. Dem Stadtratsplenum wurde empfohlen, die Verordnung der Stadt Passau über Naturdenkmäler (Einzelbäume und Baumgruppen) zu ändern und um 19 Bäume an 7 Standorten ergänzen. Die Standorte im Einzelnen:

 

Bezeichnung Gemarkung Ort Stammumfang Eigentum
         
Spitzahorn St. Nikola Maierhofstr. 20 3,4 m  privat
Bergahorn  Hacklberg Langlebenhof 5,0 m privat
2 Trompetenbäume  Haidenhof Neuburger Str. 97  2,4 m u.3,1 m privat
Linde Heining Laufenbachtal 5,6 m Stadt Passau
Linde Passau Thingplatz Oberhaus 4,1 m Stadt Passau
2 Linden Passau

Veste Oberhaus

(Batterie Linden)

2,3 m u.4,3 m Stadt Passau
11 Eichen Haidenhof Danziger Str. 15-23 1,8 bis 3,6 m privat


Der langfristige Erhalt von alten dominanten Großbäumen soll konsequent durch die Fortschreibung der Naturdenkmalsverordnung weiterverfolgt werden. Die Verordnung vom 13.07.2006 beinhaltete den Schutz von 11 Bäumen und Baumgruppen. Über drei Fortschreibungen wurde die Liste der Naturdenkmäler auf derzeit 24 erhöht. Die aktuelle Verordnungsänderung schlägt vor, 7 Bäume und Baumgruppen in die Naturdenkmalliste neu aufzunehmen und die Gesamtzahl somit auf 31 zu erhöhen.

Die Vorschläge gehen teilweise auf Anträge der Eigentümer, auf Anregungen der Naturschutzwacht, die Ergebnisse der Fortschreibung der Stadtbiotopkartierung und eigene Erhebungen zurück. Ein Vorschlag setzt dabei jeweils das Einverständnis der betroffenen Eigentümer voraus.

Die Stadt Passau übernimmt mit der Ausweisung von Naturdenkmälern auch eine Mitverantwortung für deren langfristigen Erhalt. Durch die Unterschutzstellung obliegt die Verantwortung für die Verkehrssicherung gemeinsam dem Grundstückseigentümer und dem Verfasser der Verordnung. Eine zweimalige Kontrolle der Bäume und zusätzlich nach jedem größeren Sturm durch die Stadt Passau ist auch bei Bäumen im Privatbesitz Pflicht. Bei sich daraus ergebendem Handlungsbedarf bzw. bei anstehenden Maßnahmen zur Baumsanierung trägt die Stadt Passau die Kosten, die in der Regel über Landschaftspflege-Mittel zu 50 % gefördert werden.

Die jetzt zur Unterschutzstellung vorgeschlagenen Bäume wurden auf ihren Gesundheitszustand überprüft. Im Einzelfall sind aber vor einer Unterschutzstellung noch weitergehende Untersuchungen hinsichtlich der Standsicherheit und verdeckter Schäden im Bereich des Wurzelanlaufs erforderlich.

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