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Planungen für Lärmschutz an der A3 im Bereich Passau / Königschalding laufen

29.05.2019 - Stadt hat Detailplanung vor kurzem in eigener Regie in Auftrag gegeben

Autobahn

Die Stadt Passau hat vor kurzem in eigener Regie eine Detailplanung für einen städtischen Lärmschutz im Bereich Königschalding an der BAB 3 in Auftrag gegeben. Auf dieser Grundlage sollen anschließend Abstimmungsgespräche mit der Autobahndirektion Südbayern als Eigentümerin der erforderlichen Grundstücke geführt werden, um eine möglichst zeitnahe Umsetzung der Maßnahme herbeizuführen. Planungen und Kostenschätzung sollen möglichst noch im Jahr 2019 vorliegen.

Auf einer Länge von etwa 9 km verläuft die BAB 3 durch das Stadtgebiet Passau. Das Verkehrsaufkommen auf dieser Strecke nimmt stetig zu und die Bewohner der angrenzenden Stadtteile Schalding, Rittsteig und Neustift müssen in zunehmendem Maße eine erhebliche Lärmbelastung hinnehmen.

Seitens der Stadt Passau wurde gegenüber der zuständigen Autobahndirektion Südbayern bereits mehrmals, zuletzt im Herbst 2018, darauf gedrängt, die Situation für die Betroffenen durch Lärmschutzmaßnahmen zu verbessern.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Was den Lärmschutz angeht, haben wir in den vergangenen Jahren keine Gelegenheit ungenutzt gelassen, den lärmgeplagten Anwohnern eine verbesserte Wohnqualität zu ermöglichen. Entweder haben wir uns bei den zuständigen Stellen dafür eingesetzt oder haben die Umsetzung in eigener Regie und mit eigener Finanzierung durchgeführt, um Lärmschutzmaßnahmen zu realisieren. Aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens halte ich es für unumgänglich, an den Brennpunkten weitere Maßnahmen zur Minderung der Lärmexposition in den benachbarten Wohngebieten zu ergreifen. Ich freue mich über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich und hoffe, dass zeitnah eine Verbesserung der Situation herbeigeführt werden kann. Über Schützenhilfe von anderer Seite würden wir uns natürlich freuen.“

Da für die Autobahn und daher auch für den entsprechenden Lärmschutz der Bund zuständig ist, hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper im Herbst 2018 ein erneutes Schreiben an die Autobahndirektion Südbayern gesendet und auf eine Verbesserung der Situation gedrängt. Die Autobahndirektion teilte daraufhin mit, dass die Voraussetzungen zur Errichtung eines Lärmschutzes in diesem Bereich durch den Bund nicht gegeben seien und deshalb seitens des Bundes kein Lärmschutz errichtet würde.

Auf Antrag von Stadträtin Karin Kasberger hat sich daraufhin der Ausschuss für Umwelt und Energie mit dem Thema beschäftigt. In der Folge hat die Verwaltung schließlich die Möglichkeit zur Errichtung eines städtischen Lärmschutzes im Bereich Königschalding an der BAB 3 geprüft. In diesem Zusammenhang hat sich herausgestellt, dass sich die hierfür erforderlichen Grundstücke im Eigentum des Bundes befinden. In Absprache mit der Autobahndirektion werden nun detaillierte Planungen als weitere Entscheidungsgrundlage erstellt.

Die Anwohnerinnen und Anwohner in diesem Bereich wurden bereits mündlich im Rahmen eines Ortstermins mit Oberbürgermeister Dupper sowie schriftlich über die geplanten Maßnahmen sowie den derzeitigen Sachstand informiert.

Die Stadt Passau hat seit dem Jahr 2009 auf freiwilliger Basis fast 2 Mio. Euro für Lärmschutzmaßnahmen im Bereich der Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG sowie entlang der Bundesautobahn A 3 umgesetzt und dadurch Aufgaben außerhalb des kommunalen Verantwortungsbereichs wahrgenommen, für die eigentlich der Bund zuständig ist. Lärmschutzmaßnahmen wurden bereits durchgeführt im Bereich BAB A3 Hammerbachtalbrücke, BAB A3 Raststätte Donautal West sowie an der Bahnlinie Passau-Schärding.

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