Kultur

Die Kombination von fürstbischöflicher Residenzstadt und blühender Handelsstadt war einst eine ideale Grundlage für den Wettbewerb aller Musen, von der bildenden bis zur darstellenden Kunst. Für den Ruhm Passaus als Kunst- und Kulturstadt stehen das Nibelungenlied, der gotische Dombau, der barocke Wiederaufbau der Stadt nach den Bränden von 1662/80, die Dom- und Hofmusik sowie die Maler Wolf Huber und Ferdinand Wagner oder die Schriftsteller Adalbert Stifter und Hans Carossa.

Im Bewusstsein um diese Tradition entstanden in der Neuzeit bedeutende kulturelle Einrichtungen: die alljährlichen Festspiele Europäische Wochen, die Inszenierungen des Stadttheaters, die Kabarett- und Jazzbühne des Scharfrichterhauses oder verschiedene Konzertreihen und Festivals. Ebenso eröffneten zahlreiche Museen und Galerien, Kunst- und Kunsthandwerkateliers.