english français

Grenzenlos lebenswert

Hochwasserschutzmaßnahmen

Die weiteren Planungen des Freistaats Bayern bezüglich möglicher Hochwasserschutzmaßnahmen schreiten voran. Im Jahr 2014 wurde die Machbarkeitsstudie Hochwasserschutz für die Stadt Passau aus dem Jahr 2010 überarbeitet. Das hierfür zuständige staatliche Wasserwirtschaftsamt präsentierte als Ergebnis insgesamt sechs machbare Abschnitte für Hochwasserschutzmaßnahmen:

  • Es ist geplant, als erste Maßnahme 2015, mit dem Hochwasserschutz Fürstenweg im Stadtteil Hacklberg zu beginnen: Die entsprechende Entwurfsplanung finden Sie hier.

  • Die Vorplanungen für den Hochwasserschutz Hals finden Sie hier (Stand: 19.06.2015)

  • Für die weiteren vier Abschnitte wurden nach Beschluss des Stadtrats, sog. Planungsvereinbarungen mit dem Freistaat Bayern abgeschlossen. Diese Vereinbarungen beinhalten die Grundlagenermittlungen und Vorplanungen. Das staatliche Wasserwirtschaftsamt Deggendorf hat hier festgestellt, dass Hochwasserschutzmaßnahmen hinsichtlich Machbarkeit, Kosten und Nutzen grundsätzlich umsetzbar sind. Bei den Abschnitten handelt es sich um die 
  • Magalettigasse, 
  • Obere Donaulände/Brunngasse, 
  • Gottfried Schäffer Straße sowie 
  • Lindau/Sulzsteg. 
    • In Zusammenarbeit mit dem staatlichen Wasserwirtschaftsamt sollen für die Abschnitte, die derzeit aufgrund der Ergebnisse der aktualisierten Machbarkeitsstudie von 2014 als nicht realisierbar bewertet werden, neue Untersuchungen stattfinden. Insbesondere soll geprüft werden, ob durch die kleinräumige Unterteilung der Abschnitte ein Hochwasserschutz für Teilbereiche möglich ist. Aufgrund der Initiative der Stadt wurde erarbeitet, dass auch Hochwasserschutzmaßnahmen für die Innstadt überprüft werden können. Das staatliche Wasserwirtschaftsamt untersucht derzeit auch hier die Details. 

      Die Stadt Passau wird überdies auch künftig alle Maßnahmen ergreifen, um weitere Möglichkeiten zur Realisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen aufzutun. Bei jeder umsetzbaren Maßnahme werden die betroffenen Bürger vorab umfassend beteiligt.

      Der Anteil der Kommunen an den Kosten des Hochwasserschutzes beläuft sich generell auf 50 %. Da die Stadt Passau jedoch mit drei Flüssen und sechs Ufern im Hinblick auf Hochwasserschutz besonders belastet wird, hat der Stadtrat mehrfach an die Bayerische Staatsregierung appelliert, hier einen Sonderstatus festzustellen und die Beteiligungsleistung spürbar zu senken.

      Zurück nach Oben