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Grenzenlos lebenswert

Patenschaft über ICE T "PASSAU"

(IntercityExpress, Neigetechnik mit elektrischem Antrieb)

Am 27. März 2003 hat die Stadt Passau die Patenschaft über den IntercityExpress "PASSAU" der Deutschen Bahn übernommen. Der Zug hat folgende technische Daten:
 
Baureihen-Nummer:                           BR 411 (7-teilig)    

Baujahr:                                            1999

Antriebsleistung:                                5480 KW/7300 PS

Geschwindigkeit:                                230 km/h

Sitzplätze:                                         381

Hersteller:                                         Siemens/Bombardier

Leergewicht Zug:                               328 t

Länge des Zuges insgesamt:              185 m

durchschnittliche Kosten:                   11,76 Mio. Euro

Geschichtlicher Hintergrund:

Am 16.9.1860 lief der offizielle Eröffnungszug in den damals noch nicht ganz fertiggestellten Passauer Hauptbahnhof ein. Vorangegangen waren diesem denkwürdigen Tag jahrelange Verhandlungen, Planungen und Baumaßnahmen. Neben dem Hauptbahnhof und seinen Gleisanlagen musste ein Tunnel am Exerzierplatz errichtet und der Inn mit einer aufwändigen Eisenbahnbrücke überquert werden. Gleich die ersten Züge konnten sich eines regen Interesses erfreuen. Obwohl sich durch den Eisenbahnbau in Passau kaum nennenswerte Industrie ansiedelte, dehnte sich die Stadt nun ziemlich schnell nach Westen und Süden aus. 1959 lebten über 1.600 aktive Eisenbahner mit ihren Familien in der Stadt und bildeten einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor. Passau war lange Zeit eine wichtige Bahnmetropole an der Grenze zu Österreich.

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