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Grenzenlos lebenswert

13-04-10 KoKi_Logo

Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi)

Ein neuer Fachbereich für Frühe Hilfen zwischen Jugendhilfe, Gesundheitshilfe, Schwangerenberatung und Frühförderung

Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) ist ein Beratungs- und Betreuungs- und Serviceangebot für junge Familien, minderjährige Mütter und Väter und Eltern in alleiniger Erziehungsverantwortung während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren bis zum Grundschulalter.

Wenn Familien den Service der „KoKi“ in Anspruch nehmen, wird der Kontakt streng vertraulich behandelt und erst nach Absprache mit der Familie der Kontakt zu anderen Abteilungen alleine oder mit Begleitung gesucht.
ACHTUNG: Auch online-Beratung über E-Mail möglich (sehen Sie hierfür die angefügte Adresse)!

Dazu zählt auch, dass Kontakte meist in Form von Hausbesuchen, Klinikbesuchen oder Stadtteilbegegnungen erfolgen.
Grundsätzlich aber gilt: Familien können mit allen Fragen ab der Schwangerschaft zu „KoKi“ kommen und finden in der KoKi-Fachkraft eine verlässliche Stütze und Begleitung durch den Behörden- und Beratungsdschungel in Passau. 

Zu den aktuellen Frühen Hilfen in Passau zählen:

  • Einsatz einer Familienhebamme in Familien (kostenlos)
  • Einsatz von Familien-Kinderkrankenpflegerinnen (kostenlos)
  • Passauer Elternbriefe
  • Familienpatinnen und -paten als niedrigschwellige ergänzende Unterstützung für Familien (Großelternersatz)
  • Entwicklungspsychologische Beratung für alle Eltern zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung von Kindern
  • Krabbelgruppen in Stadtvierteln
  • Elternkaffee on Tour als Serviceangebot für Kindertagesstätten und Familien mit regelmäßigen Familienbildungs-Inputs
  • Organisation von Fortbildungen für Fachkräfte aus dem Netzwerk

Sehen Sie hier den Jahresbericht der KoKi Passau aus 2013.

Was bedeuten eigentlich Frühe Hilfen im Allgemeinen:

Die Geburt eines Kindes – ein glücklicher Moment. In der Regel geht ein Wunsch der jungen Eltern in Erfüllung. Doch gleichzeitig verändert sich Vieles. Ein Kind braucht Aufmerksamkeit, Nähe und Pflege. Es entstehen neue Strukturen in der Familie, die zu starken Belastungen von allen Beteiligten führen können. Wenn Eltern aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage sind, mit dieser neuen Lebenssituation umzugehen, kann dies zu einer Gefährdung des Wohls der Säuglinge und Kleinkinder führen.

In Deutschland gab es in den letzten Jahren einen breiten Diskurs zwischen Politik, Wissenschaften, Gesundheitssystem und Jugendhilfe, was zu einem Ausbau von Angeboten für Familien mit kleinen Kindern in ganz Deutschland geführt hat. Der Freistaat Bayern nimmt mit seinem bayerischen Gesamtkonzept für den Kinderschutz hier eine Vorreiterrolle ein.

14-04-14 Logo Bundesinitiative Frühe HilfenDiese neuen Angebote – die sog. Frühen Hilfen – begleiten die Eltern in der Regel bis zum 3. Lebensjahr ihrer Kinder. Sie fördern sowohl die Erziehungskompetenz der Eltern, tragen dazu bei, dass Störungen in der frühen Eltern-Kind-Beziehung vorgebeugt und Säuglingen wie Kleinkindern bestmögliche Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden.

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Nadine Ettl Sachbearbeiterin 0851/396-722 106
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