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Insolvenzberatung: Stadt Passau beauftragt Diakonie

23.04.2019 - Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Dekan Dr. Wolfgang Bub unterzeichnen Vereinbarung

Oberbürgermeister Jürgen Dupper (vorne, von links) und Dekan Dr. Wolfgang Bub, 1. Vorsitzender der Diakonie, besiegeln die Vereinbarung mit ihrer Unterschrift im Beisein von Josef Zacher (hinten, von links), Referent für Ordnung, Soziales und Familie, und Sabine Aschenbrenner, Geschäftsführerin der Diakonie.
Vereinbarung zur Insolvenzberatung

Die Zahl der Menschen, die Hilfestellung wegen Ver- und Überschuldung benötigen, nimmt zu. Die Schuldnerberatung ist als Teil der allgemeinen Sozialberatung schon immer eine kommunale Aufgabe, die in der Stadt Passau vom Diakonischen Werk wahrgenommen wird. Zuständig war die Diakonie auch für die Beratung in Insolvenzfragen. Diese Aufgaben wurden bisher aber im Auftrag des Freistaats Bayern erfüllt.

Der Freistaat Bayern hat nunmehr zu Jahresbeginn die Aufgaben der Insolvenzberatung auf die Kommunen übertragen. Mit der Aufgabenübertragung erwartet sich der Gesetzgeber Vorteile durch beschleunigte Verfahren, einheitliche Abrechnungs- und Qualitätsstandards sowie einer effizienten Verwaltungsarbeit durch die Nutzung von Synergien. Insgesamt wird eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Beratungsstellen erwartet. Die Aufwendungen für die Insolvenzberatung werden den Kommunen nach dem Konnexitätsprinzip erstattet.

Der Ausschuss für Soziales und Senioren hat am 6. November 2018 einstimmig entschieden, an der bewährten Aufgabenwahrnehmung durch das Diakonische Werk festzuhalten. Eine offizielle Vereinbarung wurde nun von Oberbürgermeister Jürgen Dupper und dem 1. Vorsitzenden der Diakonie, Diakon Dr. Wolfgang Bub, rückwirkend unterzeichnet.

„Wir haben mit der Diakonie in Sachen Schuldnerberatung und Insolvenzberatung sehr gute Erfahrungen gemacht. Daher bin ich Dekan Dr. Wolfgang Bub sehr dankbar, dass nun beide Bereiche im Auftrag der Stadt übernommen werden, zumal es sich um einen wichtigen Dienst für unsere Bürgerschaft handelt“, so das Stadtoberhaupt.

Durch die neue Vereinbarung erhalten Menschen, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und überschuldet sind oder Hilfe bei einem Verbraucherinsolvenzverfahren benötigen, auch weiterhin die notwendigen Hilfestellungen durchgängig aus einer Hand.

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