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  • auf dem Messeplatz Kohlbruck vom 28.04. - 07.05.2017

Grenzenlos lebenswert

Hochwasserschutz an der Gottfried-Schäffer-Straße

17.02.2017 - Behandlung in Stadtratssitzung am 20.02.17, 14 Uhr, im Kl. Rathaussaal; anschließend Info-Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger um 19 Uhr im Gr. Redoutensaal

Dreiflüsseeck

Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf prüft derzeit in enger Abstimmung mit der Stadt Passau die Realisierung eines Hochwasserschutzes an der Gottfried-Schäffer-Straße, als einen vom Hochwasser 2013 sehr stark betroffenen Bereich. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 23.11.2016 wurden die ersten Planentwürfe vorgestellt.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 10.10.2016 beschlossen, dass vor weiteren Entscheidungen in dieser Angelegenheit die verschiedenen möglichen Varianten visualisiert werden sollen, damit man sich einen besseren Eindruck über ein mögliches künftiges Erscheinungsbild je nach Variante verschaffen kann.

Die vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf in Auftrag gegebenen Visualisierungen liegen nun vor. Diese werden in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Passau am Montag, 20.02.2017, um 14.00 Uhr, im Alten Rathaus, Kl. Rathaussaal, und anschließend

um 19.00 Uhr, im Großen Redoutensaal, Gottfried-Schäffer-Straße 2

 

bei einer weiteren Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Stadtratssitzung wird per Live-Stream übertragen.

Alle Interessierten sind hierzu sehr herzlich eingeladen!

Bereits am 09.02.2015 hat das Stadtratsplenum eine Planungsvereinbarung zwischen Stadt und staatlichem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf für den Bereich Gottfried-Schäffer-Straße für die Grundlagenermittlung und die Vorplanung beschlossen. Beim Hochwasser 2013 waren in diesem Gebiet 50 Gebäude bzw. 266 Einwohner betroffen. Die Schadenssumme hier belief sich auf 15 Mio. Euro. Im jetzigen Planungsstadium geht es darum, eine der möglichen Planungsgrundlagen auszuwählen, für die dann detailliertere Planungen durchgeführt werden. Erst wenn diese konkreten Planungen vorliegen, wird der Stadtrat darüber abzustimmen haben, ob der Hochwasserschutz tatsächlich gebaut werden soll.

Bei der Prüfung möglicher Varianten waren seitens des WWA insbesondere folgende Zwangspunkte zu beachten:

  • Hydraulik mit Verschlechterungsverbot für Ober- und Unterlieger sowie die Innstadt
  • Denkmalschutz- und Naturschutzbelange
  • Logistik: Minimierung des Anteils an mobilen Elementen auf max. 600 m², keine Sonderbauteile, Grundschutz mit einer Höhe von rund 1,30 m, Mindestabstand der Bäume zu den mobilen Elementen (>5m)
  • Verkehrsfluss auf der Gottfried-Schäffer-Straße während der Bauzeit und beim (jährlichen Probe-) Aufbau des Hochwasserschutzes

 

 

 

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