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Grenzenlos lebenswert

Passau beteiligt sich am Projekt „Demenzfreundliche Stadt“

27.02.2018 - Vorschläge für „Demenzfreundliche“ Einrichtungen können von allen Bürgerinnen und Bürgern eingereicht werden.

Vorschläge für „Demenzfreundliche“ Einrichtungen können von allen Bürgerinnen und Bürgern eingereicht werden. (Foto: Scholz)
Demenzfreundliche Stadt

Seit über 20 Jahren befasst sich Bianca Mattern, Inhaberin der Betreuungs- und Beschäftigungseinrichtung Nonna Anna für demenziell erkrankte Menschen, mit Demenz. Sie kämpft dafür, dass Betroffene am alltäglichen Leben teilhaben und sich somit ein großes Stück Lebensqualität erhalten können. Aus diesem Grund hat sie die Kampagne „Demenzfreundliche Stadt“ ins Leben gerufen, die nun in Passau gestartet wurde.

In einem ersten Schritt sind die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, gemäß ihrer positiven Erfahrungen

  • demenzfreundliche Praxen und sonstige Gesundheitseinrichtungen,
  • demenzfreundliche Cafés, Restaurants, Gaststätten, Bistros etc.
  • demenzfreundliche Einzelhandelsgeschäfte (von Lebensmittel bis Bekleidung) und
  • demenzfreundliche Behörden

vorzuschlagen.

Danach begutachtet eine unabhängige Jury, die aus Experten der verschiedensten Disziplinen besteht, alle Vorschläge der Bevölkerung und verleiht den Institutionen und Betrieben die Plakette „Demenzfreundlich“. Alle ausgezeichneten Einrichtungen bringen diese gut sichtbar am Eingang an, um darauf hinzuweisen, dass das Personal mit den besonderen Herausforderungen im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, Erfahrung hat und die nötige Freundlichkeit erwartet werden kann. Zusätzlich werden die Projektteilnehmer auf einer eigenen Homepage aufgeführt.

Die Stadt Passau unterstützt diese Aktion. „Demenzfreundliche“ Einrichtungen können bei Claudia Bachl von der Fach- und Anlaufstelle für ältere Menschen, Rathausplatz 2, 94032 Passau, Zi.-Nr. 129, Tel. 0851/396-236, claudia.bachl@passau.de oder info@nonna-anna.com gemeldet werden.

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