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Grenzenlos lebenswert

Entspannungszonen an den Flüssen

29.09.2017 - ausführlicher Bericht im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am 19.09.2017

Übersicht Entspannungszonen mit Überschwemmungsgebiet

Aufgrund des öffentlichen Informationsbedarfs hinsichtlich der Diskussion im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr zum Thema „Entspannungszonen an den Flüssen“ informiert die Stadtverwaltung im Nachgang über die wesentlichen Inhalte des Berichts in der öffentlichen Sitzung am 19.09.2017:

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Es herrschte die einmütige Meinung im Ausschuss – unter Akzeptanz auch der Vertreter der CSU -, uns das nächste Mal dann mit dem Thema zu befassen, wenn ein konkreter Vorschlag eines konkreten Antragstellers vorliegt. Was hilft die lautstarke Sehnsucht Einzelner nach einem Strand, wenn kein konkreter Betreiber dafür da ist.“

Im Ausschuss wurde seitens der Verwaltung berichtet, welche Maßnahmen im Hinblick auf Entspannungszonen an den Flüssen insbesondere im Rahmen des Innenstadtentwicklungs-konzeptes 2030 (IEK) sowohl in den Altstadtbereichen wie auch bei den gebietsübergreifenden Maßnahmen untersucht, umgesetzt und in Planung sind. Ein Übersichtsplan ist als Anlage beigefügt.

Umgesetzte Maßnahmen:

  • An der Innpromenade wurden 2015 die bestehenden Treppenanlagen, die aufgrund des HW 2013 nicht mehr nutzbar waren neu ausgerichtet und durch zusätzliche Sitzstufen im Bereich zwischen der Marienbrücke und dem Fünferlsteg erweitert. Davon profitierten auch die anliegenden Cafes. Insgesamt wurden 10 Treppenanlagen instand gesetzt und bei drei Standorten zusätzliche große Sitzstufen integriert, die gut genutzt werden.
  • Bei der Neugestaltung des Bschüttparks wurde im Zuge der Renaturierungsmaßnahme des staatlichen Wasserwirtschaftsamts die Zugänglichkeit zur Ilz in verschiedenen Bereichen geschaffen. Liegewiesen sind ausreichend vorhanden und werden von den Besuchern auch genutzt.
  • Im Bestand vorhanden und auch rege genutzt werden:
    Ilz: Schneiderbad, Stausee Hals, Oberilzmühle, Bschüttgelände, Gelände Kanuverein, Ilz/Donau werden auf Höhe Ilzstadt- zum Baden genutzt.
    Inn: Liegewiese an der Uni, Liegewiesen beim Kinderspielplatz an der Innpromenade, Bänke, Sitzstufen, Kies/Sandstrände in den Bereichen rechtes Innufer zwischen Mühlbach und Rosenau, linkes Innufer auf Höhe Universität und ASG, die ebenfalls rege genutzt werden.
    Donau: Gastronomie an den Flüssen ausreichend vorhanden, Liegewiese an der Ortspitze am Kinderspielplatz. Am Römerplatz wurde die Bastion 2012 mit Spielgeräte und Bänken ergänzt, auch hier gibt es eine Liegewiese die genutzt werden kann. Zugänglichkeit an der Donau im Bereich der Schiffsanlegestellen nicht möglich.

Maßnahmen in Planung:

  • Sitzstufenanlage:
    2015 wurden Untersuchungen angestellt, um eine großzügige Sitzstufenanlage zu bauen. Hierfür ist der Bereich an der Ortspitze am besten geeignet. Eine interne Entwurfsplanung mit einer 50 m langen Sitzstufenanlage an der südl. Ortspitze und der Möglichkeit der Verlagerung des Wegs, um einen Liegestuhlbereich ergänzen zu schaffen, liegt vor. Denkbar wären feststehende Holzliegen oder frei aufgestellte Holzliegestühle. Ein Kioskmobil könnte das Angebot abrunden. 
  • Flusshäuser
    Sind von einem Investor im Bereich des Winterhafens Racklau angedacht.

Weitere untersuchte Maßnahmen:

  • Einrichten eines Sonnendecks im Inn bzw. am Innufer:
    Aufgrund wechselnder Wasserstände nur mit hohem Kostenaufwand umsetzbar. 
  • Im Jahr 2012 wurde im Zuge zu den Untersuchungen auf Ausgleichsmöglichkeiten für Flussbaumaßnahmen flusstechnische Untersuchungen im Bereich zwischen Schaiblingsturm und Ortspitze durchgeführt. Ergebnis war, dass auf Grund der vorhandenen Fließverhältnisse des Inn keine dauerhaften Aufschüttungen im Inn möglich sind, da diese bei höheren Wasserständen abgetragen würden und somit sogar einen zunehmende Verlandung der Durchfahrtsrinne zwischen Donau in Inn die Folge hätte.
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