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  • Burganlage mit wunderschönem Ausblick und historischem Museum

Grenzenlos lebenswert

Eröffnung des neuen Digitalen Gründerzentrums INN.KUBATOR

02.10.2020 - Zahlreiche Gäste nutzten die Möglichkeit die innovativen Ideen der Gründer kennenzulernen.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper (1. v.r.) eröffnete gemeinsam mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (3.v.r.) im Beisein von Alexander Muthmann, Manfred Eibl, Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Architekt Alfons Döringer, Dr. Gerhard Waschler, Toni Schuberl, Landrat Raimund Kneidinger und Dr. Armin Bender (msg) das neue Gründerzentrum.
Eröffnung Gründerzentrum

Oberbürgermeister Jürgen Dupper eröffnete gemeinsam mit dem Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und stellvertretendem Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger den Neubau des Digitalen Gründerzentrums INN.KUBATOR an der Innstraße. Zu diesem feierlichen Anlass fanden sich Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie die Startups und Vertreter der zuständigen Planungs- und Baufirmen ein.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute den Neubau für den INN.KUBATOR Passau eröffnen können. Die ersten drei Jahre des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern haben deutlich gezeigt, dass die Entscheidung der Stadt Passau richtig war, eine hochwertige und passende Infrastruktur für Existenzgründer im Bereich Digitalisierung und ein tragfähiges Netzwerk für Gründer und etablierte Unternehmen in ganz Niederbayern zu schaffen. Die Wirtschaft, die Wissenschaft und insbesondere das Zukunftspotenzial der Stadt Passau und der weiteren beteiligten Hochschulstandorte werden durch das „Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern“ weiter gestärkt.“, so das Stadtoberhaupt.

Staatsminister Hubert Aiwanger: „Bayern ist das Land innovativer Gründer und guter Geschäftsideen. Das wird auch Corona nicht ändern. Mit unseren Digitalen Gründerzentren sind wir in allen Regierungsbezirken direkt am Gründergeschehen dabei. Jeder soll seine Unternehmung in seiner Region verwirklichen können. Das bestehende Netzwerk hier Niederbayern mit fünf Standorten zeigt: An klugen und kreativen Köpfen wird es auch hier im INN.KUBATOR nicht fehlen, die aktuelle Interimslösung ist zu großen Teil bereits belegt. Um richtig durchzustarten, brauchen die Start-ups die notwendige Liquidität. Hier müssen in Deutschland Banken, Versicherungen, Fonds und andere privaten Kapitalgeber mehr Mut zeigen. Wir dürfen unsere jungen Unternehmen in der Scale-up-Phase nicht alleine lassen, ansonsten fließen Innovationen und Jobs oft ins Ausland ab.“

Das 46,93 m lange und 11,33 m breite Gebäude mit einem Bauvolumen von 6.707 m³ bietet auf drei Etagen eine Nutzfläche von 1.079 m² und insgesamt 27 Parkplätze. Der Stahlbeton-Skelett-Bau beinhaltet 14 Büroeinheiten von 14,5 bis 60 qm und bietet zusätzlich modern ausgestattete Besprechungsräume, Networking-Bereiche, drei Co-Working Spaces mit insgesamt 20 Plätzen, eine großzügige Küche sowie Aufenthaltsbereiche und einen Ruheraum. Der Co-Working-Bereich ist eine Alternative zum Home-Office und verfügt über einen Zugang zum Netzwerk im Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern.

Elf Start-ups sind in das neue Gebäude gleich neben dem Adalbert-Stifter-Gymnasium und in unmittelbarer Nähe zur Universität Passau eingezogen. In Summe verfügen die Gründerteams derzeit über 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das städtische Netzwerkteam besteht aus drei Personen und einer wechselnden Anzahl an Co-Workern im neuen Gebäude. Alle Start-ups sind im technologieorientierten Spektrum zu verorten. Eine Kooperation mit dem Gründerzentrum bietet Start-ups und Gründungswilligen aus der Region ideale Startbedingungen. Sie dürfen sich über günstige Arbeitsräume, eine bedarfsgerechte Infrastruktur, Coachings durch die BayStartUp GmbH, die auf Start-up-Finanzierung spezialisiert ist, Seminare und Workshops sowie eine enge Vernetzung mit Unternehmen und Hochschulen freuen.

Aktuell unterstützt der INN.KUBATOR im Zuge der Corona-Krise die hiesige Wirtschaft, indem vor allem kleine Betriebe des Einzelhandels und der Gastronomie in kostenlosen Seminaren die Grundbausteine der digitalen Geschäftswelt vermittelt werden. In den drei neuen großen Co-Working-Bereichen können Veranstaltungen stattfinden, da der nötige Abstand hier eingehalten werden kann. Über drei Stockwerke verteilt können die Inhalte zudem medial an alle Teilnehmer übertragen werden.

Der INN.KUBATOR ist Teil des Verbundprojekts Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) mit den Standorten Passau, Landshut und Deggendorf. 90 Prozent der 4,5-Millionen-Euro-Baumaßnahme an der Innstraße werden staatlich gefördert. Ein besonderer Dank geht daher an die Bayerische Staatsregierung und insbesondere an das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Als Träger fungieren die Stadt Passau, der Landkreis Passau und die Universität Passau. Unterstützung erhalten die Gründer auch vom Beirat der Sponsoren. Die 13 Unternehmen aus der Stadt und dem Landkreis Passau tragen jährlich rund 50 % der förderfähigen Kosten. Die Stadt Passau dankt den Unternehmen hierfür.

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