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Grenzenlos lebenswert

Neubau Kunstrasenplatz auf dem bestehenden Sandplatz am Söldenpeterweg

19.10.2017 - Behandlung im Ausschuss für Schulen und Sport am Donnerstag, 26.10.2017

Sportplatz am Söldenpeterweg

Der Ausschuss für Schulen und Sport befasst sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 26.10.2017 mit der Umwandlung des bisherigen Tennenplatzes am Söldenpeterweg in einen Kunstrasenplatz. Zusätzlich soll ein Betriebsgebäude auf dem Gelände errichtet werden. Die Verwaltung schlägt dem Gremium vor, die Fläche durch den Umbau aufzuwerten um dadurch das Sportangebot in der Stadt Passau weiter auszubauen.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Der in die Jahre gekommene Tennenplatz am Söldenpeterweg wird von Sportlern nur noch in Ausnahmefällen genutzt. Mit einem zusätzlichen vierten Kunstrasenplatz, neben Döbl-Dobl, Reuthinger Weg und Grubweg, kann die Belegungssituation für die städtischen Fußballvereine insbesondere im Herbst und Frühjahr bei sonst schwierigen Platzverhältnissen deutlich verbessert und auch Kapazitäten für den Wegfall der Sportanlage Kohlbruck geschaffen werden. Damit steigern wir zeitgleich das Sportangebot in der Stadt Passau und schaffen neue Flächenentwicklungsmöglichkeiten.“

Die bisher auf dem Sportplatz in Kohlbruck stattgefundenen Trainingseinheiten und Spiele sollen auf das künftige Kunstrasenfeld am Söldenpeterweg verlagert werden. Im Gegensatz zu dem Echtrasenplatz am ehemaligen Bundeswehrgelände könnte dieses nach der Realisierung auch mehr und wetterunabhängig genutzt werden. Ergänzend ist geplant, in diesem Zusammenhang eine zeitgemäße sanitäre Situation und Umkleidemöglichkeiten zum einen für den neuen Kunstrasenplatz Söldenpeterweg und andererseits als Ersatz für das bestehende sanierungsbedürftige Gebäude am Döbl-Dobl zu schaffen. Für die Maßnahme sollen im Haushalt 2018 insgesamt rund 1 Mio. Euro bereitgestellt werden.

Die Nutzungsbindung für die Sportanlage in Kohlbruck läuft in diesem Jahr aus. Aus diesem Grund plant die Stadt Passau den Sportplatz aufzulassen und die Fläche einer anderen Nutzung zuzuführen.
Die Fläche der Sportanlage in Kohlbruck wurde 1996/1997 beim Kauf des Bundeswehrgeländes miterworben. Aufgrund einer 20-jährigen Nutzungsbindung mit entsprechender Nachentschädigungsklausel hat die Stadt Passau jetzt, nach Ablauf der Frist, die Gelegenheit, die Zukunft des gut angebundenen Geländes neu festzulegen.

Das Areal inmitten des Gewerbeparks Kohlbruck soll als Fläche für Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe oder auch Behörden zur Verfügung gestellt werden. Die Fläche erfüllt aufgrund der weitgehend vorhandenen Erschließung, der Geländebeschaffenheit und der hervorragenden Anbindung an die Verkehrsverbindungen sowie den ÖPNV die Voraussetzungen zur Ausweisung als Gewerbefläche.

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