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Grenzenlos lebenswert

Jugendbeteiligung im Fokus der Jugendarbeit

21.10.2020 - Stadt weitet Angebot weiter aus

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Jugendliche

Jugendbeteiligung ist ein elementarer Bestandteil kommunaler Jugendarbeit. Die Verwaltung hat das bereits bestehende und auch geplante Angebot für junge Menschen aufbereitet und stellt dem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie in seiner Sitzung am 28.10.2020 die Konzeption vor. Zudem wird dem Gremium vorgeschlagen, das Angebot weiter auszuweiten.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Viele junge Menschen in unserer Stadt wollen sich engagieren und bei den Themen mitreden, die die Zukunft ihrer Stadt betreffen. Vor allem wenn es unmittelbar um ihren Alltag, ihre Freizeitmöglichkeiten oder auch um die Zukunftsentwicklungen der Stadt geht, sollen Jugendliche die Möglichkeit zur Mitsprache und Mitgestaltung haben. Dies schafft Identifikation und nachhaltige Bindung an ihre Stadt.“

Nachdem der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie in seiner Sitzung im Juli dieses Jahres die Stadtverwaltung damit beauftragt hat, das Thema Mitbeteiligung aufzubereiten und bereits bestehende Formen und mögliche neue Ansätze abzugleichen, kann das städtische Jugendamt um den Stadtjugendpfleger folgende Angebote aufzeigen:

1. Jugendbeteiligung Jetzt¡

- WAS GEHT?! - …in Deinem Stadtteil
Bei dem Format berichten Jugendliche vor Ort exklusiv über ihre Situation im Stadtteil und wie sie sich etwaige Veränderungen vorstellen bzw. welche Rolle sie selbst dabei spielen. Zum Auftakt sollten alle 14- bis 18-jährigen am kommenden Freitag in Grubweg zu Wort kommen. Aufgrund der aktuellen Situation wurde der Start des Forums jedoch verschoben. In der Folge werden in allen Stadtteilen derartige Veranstaltungen durchgeführt.

- all inclusive
Alle dürfen/können/sollen mitmischen! Streetwork setzt den Fokus auf die Einbeziehung Jugendlicher außerhalb verbandlich und anderweitig organisierter Strukturen

- Jugendliche im Kontext Schule
Im Bereich der Schulen sollen die Kinder und Jugendlichen auch in das Geschehen in der Stadt eingebunden werden. Dafür stehen der Stadt vielfach schon eigene JaS-Kräfte (Jugendsozialarbeit an Schulen) zur Verfügung. Es ist vorgesehen, darüber hinaus auch bestehende Strukturen wie z. B. Schülervertretungen zu involvieren.

- Jugendbeteiligung im Austausch mit dem Stadtjugendring, den Verbänden sowie den institutionalisierten Jugendtreffs im Stadtgebiet
Der Stadtjugendring Passau, als Dachorganisation aller dort organisierten Jugendverbände, - initiativen und -vereine bringt wichtige Themen, Fragen und Anliegen von seinen Mitgliedern hervor. In enger Zusammenarbeit mit diesem starken Partner kann die kommunale Jugendarbeit entsprechende Formate ins Leben rufen und der Jugend auch hier eine Stimme geben, und zwar auch über den verbandlich organisierten Bereich hinaus.

- Sinn¡frei 21
Am 17. Juli 2021 erhält die Thematik mitten im Herzen der Stadt auf dem Domplatz die große Bühne. Der Samstagmorgen steht ganz im Zeichen von Jugendbeteiligung – auf unterschiedlichste Art und Weise wird ihr deutlich Raum gegeben. Und auch im Wortsinn: im Freien, ohne Voranmeldungen und unter Einbeziehung möglichst vieler Akteure. Zielgruppenrelevante musikalische Live-Acts, die ebenfalls unter enger Einbindung junger Menschen, geplant und veranstaltet werden, gestalten (eintrittsfrei!) den zweiten Teil von SINN¡frei 21.

2. Jugendbeteiligung 22

- Elektrifiziert…
Jugendbeteiligung soll über eine online-Form ermöglicht werden. Passgenau, ortsteilbezogen oder stadtübergreifend, die Möglichkeiten der Technik sind vielseitig und sollen auch genutzt werden. So kann eine niederschwellige Jugendbeteiligung in Passau auch für die kommenden Jahre etabliert werden.

- Konsequent…
Die Maßnahmen aus Jugendbeteiligung Jetzt¡ sollen systematisch ausgewertet werden.

- … im Ausschuss
Im Anschluss an die Auswertung soll dann eine Beschlussfassung über die zukünftigen Weiterentwicklungen in Sachen Jugendbeteiligung voraussichtlich im Herbst 2022 erfolgen.

Von Beginn an ist ein Zusammenwirken der Jugendlichen mit der kommunalen Jugendarbeit bei der Ausgestaltung aller Konzeptbestandteile zu forcieren. Seitens der Stadt können Impulse gesetzt und Rahmenbedingungen geschaffen werden. Wie Jugendbeteiligung in Aktionen und als Konzept schlussendlich aussehen wird, kann niemand anderes bestimmen, als die Jugendlichen, die es selber betrifft.

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